Das Projekt "Ottensen macht Platz": Eine Chrono­logie

Mitte 2017

Im Rahmen des EU-Projektes Cities-4-People Altona finden erste öffentliche Workshops statt, in denen Teilnehmer*innen Wünsche und Ideen für eine neue, nachhaltige Mobilität in Altona entwickeln. Die Idee entsteht, im besonders dicht besiedelten Ottensen für begrenzte Zeit eine autofreie Zone einzurichten, um die Auswirkungen auf die Lebensqualität im Viertel zu testen. Cities4People schlägt zunächst einen Projektzeitraum von vier Wochen vor.

28. März 2019

Die Altonaer Bezirksversammlung beschließt die Durchführung des Cities4People-Projekts. Teile der Ottenser Hauptstraße, der Bahrenfelder Straße, der großen Rainstraße sowie der Erzberger Straße sollen ab Spätsommer 2019 für den motorisierten Individualverkehr gesperrt werden, um zu testen, wie sich dies auf die Lebensqualität im Viertel auswirkt.

Der nun "Ottensen macht Platz" genannte Verkehrsversuch soll deutlich länger dauern als ursprünglich geplant: Starttermin ist der 1. September 2019, Schluss am 29. Februar 2020. Die Projektleitung liegt beim Bezirksamt.

28. und 29. Mai 2019

Auf ersten Info-Terminen im Altonaer Museum wird das Projekt Ottenser Gewerbetreibenden vorgestellt.

Mitte Juni 2019

Im Ottenser Kulturzentrum "Fabrik" und während der Altonale finden Info-Veranstaltungen für Ottenser Bürger und andere Interessierte statt.

15. August 2019

Die Bürgerinitiative "Ottensen bewegt" gründet sich, in der sich Kritiker des Projekts formieren. Diese bemängeln unter anderem eine ungenügende Einbindung und Information der Anwohner sowie einen zu kurzfristigen Start von "Ottensen macht Platz".

Mitte August 2019

Das Bezirksamt richtet im Technischen Rathaus eine Bürgersprechstunde zu dem Verkehrsprojekt ein.

1. September 2019

"Ottensen macht Platz" startet, der Bezirk lädt von 11 bis 16 Uhr zu einem Straßenfest im Projektgebiet ein. Die gesperrten Straßen sollen dann zum Picknicken, Spielen und Flanieren genutzt werden. Auch nach dem Eröffnungstag sind die Ottenser eingeladen, den frei gewordenen Straßenraum kreativ zu nutzen.