27.09.2019

Tischtennis statt Autos: Neue Möglichkeiten in Ottensen

von Ann-Julia Schaland

Die Bürogemeinschaft von pbi bei der Tischtennis-Pause ·  Foto: Ann-Julia Schaland

Einen Monat nach dem Start des Verkehrsversuchs tut sich was auf den Straßen rund um den Spritzenplatz. Da wo früher Autos standen, sind jetzt vor allem Menschen unterwegs – zu Fuß oder auf Fahrrädern. Fahrradständer sowie Schilder und Blumen­kübel, die vorher auf dem Fußweg standen, stehen häufiger auf den ehemaligen Parkplätzen und machen Platz für Fußgänger*innen.

"Wir haben unser Büro hier gegenüber und freuen uns über den neuen Platz, der hier entstanden ist! Es macht schon viel aus für die Atmosphäre, hier locker ein paar Run­den spielen zu können, anstatt sich durch parkende Autos schlängeln zu müssen."

Johanna (pbi)

"Wir genießen es, die Tischtennisplatte in der Mittagspause zu nutzen und dort auch mit anderen Passantinnen und Passanten, die Lust haben, ein kleines Match zu spielen!"

Alex (pbi)

Sogar eine Tischtennisplatte wurde in der Bahrenfelder Straße vor einer Bar aufgestellt. Die in der Straße ansässige Bürogemeinschaft von pbi (peace brigades international) nutzt diese gerne in der Mittagspause und es entstehen spontane Matches mit Passantinnen und Passanten.

Dieses Beispiel ist nur ein Beispiel dafür, dass durch die Verkehrsberuhigung neue Orte der Begegnung in Ottensen entstehen können.

Andere Beispiele sind Nachbarschaftsfeste, wie zum Beispiel das Freundschaftsfest der Moscheegemeinde Altona (20. bis 22.09.), das Eröffnungsfest von "Ottensen macht Platz" (01.09.) oder diverse spontane oder organisierte Anwohner*innen-Treffen (z.B. Frühstück in der Ottenser Hauptstraße am 22.09.), die den ehemaligen Straßenraum nutzen.

Sicher wird in den nächsten Wochen und Monaten noch einiges zu beobachten sein. Wir behalten die Straße im Blick.

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